Unser Vorstand

Clemens Wortmann (Vorsitzender)
Lioba Draeseke (Stellvertretende Vorsitzende)
Dr. Joachim Schubert (Schatzmeister)
Stephani Streloke (Schriftführerin)
Irmgard Cipa (Beisitzerin)
Josef Peplinski (Beisitzer)
Dr. Till Winkelmann (Beisitzer)
Saboor Dehghan (Beisitzer)

Auf unserer Mitgliederversammlung am 19.11.2019 wurde Clemens Wortmann zum neuen Vorsitzenden gewählt. Außerdem wurde Saboor Dehghan zum Beisitzer gewählt.

„Warum ich mich für die Integration zu uns geflüchteter Menschen engagiere? Sowohl Mitgefühl als auch der gesunde Menschenverstand motivieren mich dazu.
Die Empathie wuchs mit den Erkenntnissen und der persönlichen Anschauung, die ich in meinem Berufsleben als Journalist auf dem Feld der internationalen Politik gewonnen habe – zuletzt im Nahen Osten, wo viele der jungen Geflüchteten herkommen, die bei AsA mitmachen und Unterstützung finden.

Und meiner Meinung nach braucht die überalternde, anderenfalls schrumpfende Bevölkerung in Deutschland Zuzug, wenn wir den Solidarvertrag zwischen den Generationen weiter erfüllen wollen. Die nachhaltige Integration gerade der jungen Flüchtlinge ist deshalb nach meinem Verständnis in unser aller Interesse. Dass sie auch fortgesetzte Anstrengungen auf beiden Seiten erfordert, ist offensichtlich. Also packen wir’s an.“

Clemens Wortmann

„Nach meiner beruflichen Tätigkeit als Förderschullehrerin suchte ich 2017 nach Möglichkeiten, mich im Ruhestand für Menschen zu engagieren.Die Situation von Geflüchteten in Deutschland braucht jede Unterstützung von uns in sehr wohl geordneten Verhältnissen lebenden Menschen.
Bei AsA e.V. fand ich ein sehr umfassendes Netz von Beratung, Begleitung bei Ämtergängen, Ausbildungspatenschaften und Förderunterricht, in dem junge Geflüchtete unterstützt und aufgefangen werden. Deshalb engagiere ich mich hier gerne und möchte AsA unterstützen bei diesen Aufgaben.“

Lioba Draeseke

„Während meiner beruflichen Tätigkeit habe ich 10 Jahre in Afrika gelebt. Armut und Rechtsunsicherheit sind mir aus eigener Erfahrung vertraut. Flucht und Migration kann ich daher gut nachvollziehen.
In Bonn  möchte ich mit AsA einen kleinen Beitrag leisten, um gerade jungen Menschen die Integration in unserer Gesellschaft zu erleichtern.“

Dr. Joachim Schubert

„Seit vielen Jahren bin ich AsA treu. Angefangen hat alles mit dem Aufnehmen einer CD, die die Stimmen von Flüchtlingsmädchen in eine Ausstellung des Bonner Frauenmuseums trug. Danach war ich im Beirat, dann im Vorstand.
Von Beruf bin ich Journalistin. Ich lebe mit Mann, Tochter und Katze in Beuel –auf der Sonnenseite von Bonn. Um etwas Sonne in den Alltag von geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu bringen, engagiere ich mich bei AsA.“

Stephani Streloke

„Bildung ist ein Menschenrecht. Geflüchtete Kinder und Jugendliche brauchen unsere Unterstützung, um dieses Recht für sich verwirklichen zu können – politisch und konkret.
In meiner Arbeit als Hauptschullehrerin  habe ich erlebt, welche Schwierigkeiten ein Jugendlicher überwinden muss, um zunächst die Sprache und dann einen Beruf zu erlernen. .
ASA leistet hervorragende Arbeit bei Beratung, Begleitung und Unterricht – deshalb sehe ich hier für mich ein wichtiges Aufgabenfeld.“

Irmgard Cipa

„AsA e.V. leistet eine erfolgreiche Arbeit, um jungen Flüchtlingen eine Zukunftsperspektive durch gelungene Integration zu bieten.
Ich möchte diese Arbeit in der Öffentlichkeit noch bekannter machen und durch die Gewinnung neuer Mitglieder und Sponsoren sicher stellen, dass AsA e.V. auch in der Zukunft im Sinne unserer Vereinssatzung für die Belange der jungen Menschen tätig bleiben kann.“

Josef Peplinski

„Menschenrechte sind universal gültig und gelten für alle – ungeachtet vom aktuellen Rechtsstatus in Deutschland.
Der Verein AsA setzt sich politisch engagiert, direkt und vor Ort für junge Flüchtlinge ein. AsA trägt durch seine Arbeit, insbesondere durch Unterstützung im Bereich der Bildung, z.B. durch Sprachunterricht und individuellem Förderunterricht, aber auch durch Unterstützung bei der Suche nach Praktika und Ausbildungsplätze, gepaart mit einer fachkundigen rechtlichen Beratung, entscheidend dazu bei, dass sich junge Flüchtlinge hier eine bessere Bleibe-, Berufs- und Lebensperspektive erarbeiten können.
An AsA gefällt mir auch, dass hier über viele Jahre hinweg gut funktionierende und belastbare Strukturen aufgebaut wurden und dass ein Großteil der Arbeit von Ehrenamtlichen geleistet wird.“

Dr. Till Winkelmann

„Mein Name ist Saboor und ich bin schon seit ein paar Jahren bei AsA. Für mich sind Themen wie Politik und Mitbestimmung sehr wichtig. 
Deshalb bin ich auch schon vor einiger Zeit einer Partei beigetreten. Außerdem habe ich mich bei AsA in den Vorstand wählen lassen, um mich stellvertretend für die anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen einzubringen. Das ist sehr spannend.
Auch weil mir das politische Engagement so wichtig ist, bemühe ich mich um meine Einbürgerung, denn dann habe ich mehr Möglichkeiten.“

Saboor Dehghan

Karin Ahrens, Ehrenmitglied des Vorstands

„Seit meiner Mitgliedschaft in 2003 machten mich die belastenden Lebensbedingungen geduldeter Flüchtlingskinder und Jugendlicher betroffen. Gemeinsam nahmen wir uns vor, diesen unwürdigen und bedrückenden Umgang mit der schwächsten Gruppe in unserer Gesellschaft, öffentlich anzuprangern.
Bei meiner Vereinsarbeit lernte ich liebenswerte, hochmotivierte junge Menschen kennen, für die es sich lohnt zu kämpfen, mit ihnen gemeinsam Freizeit zu verbringen. Das, was ich ihnen durch mein Ehrenamt geben konnte, geben sie mir durch ihre Freundlichkeit, ihre Aufmerksamkeit, Tapferkeit und Freude vielfach zurück.“